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Schulinterner Stoffverteilungsplan für den Unterricht im Fach Erdkunde in den Jahrgängen 5–10

beschlossen von der Fachkonferenz Erdkunde am 5. November 2009

Vorwort

Der vorliegende schulinterne Stoffverteilungsplan basiert auf den Vorgaben des Kerncurriculums Erdkunde für die Jahrgänge 5–10.

Über den schulinternen Stoffverteilungsplan hinaus sind die Vorgaben und Hinweise zu beachten, die im Kerncurriculum für das Gymnasium, Schuljahrgänge 5–10, Erdkunde – herausgegeben vom Niedersächsischen Kultusministerium, dargestellt sind.

Der Aufbau für die einzelnen Schulhalbjahre folgt diesem Schema:

I – Thema der Unterrichtseinheit
Hier stehen die Themen, die am TGG im Fach Erdkunde unterrichtet werden. Hier werden verbindliche Kompetenzen aus dem Kerncurriculum den einzelnen Themenblöcken zugeordnet.
Methoden
Hier sind die verbindlichen Kompetenzen aufgelistet, die keiner Unterrichtseinheit zugeordnet werden können, die aber laut Kerncurriculum behandelt werden müssen.

Jahrgang 5 (2 Halbjahre)

5-I – Atlasarbeit
  • Entfernungsbestimmung
  • Himmelsrichtungen
  • Koordinatensystem (Längen- und Breitenkreise)
  • Merkmale verschiedener Kartenarten
  • Maßstab
  • orientieren sich im Raum und auf Karten anhand der Himmelsrichtungen (Sonnenstand, Kompass, natürliche Gegebenheiten)
  • orientieren sich anhand topographischer Gegebenheiten
  • beschreiben mit Hilfe einer Karte eine Wegstrecke im Realraum
  • berechnen Entfernungen mit Hilfe des Maßstabs
  • lokalisieren geographische Objekte im Nahraum, in Deutschland und Europa im Gradnetz und auf Karten
  • lokalisieren topographische Objekte (z. B. Gewässer, Gebirge, Siedlungen), indem sie das Register und das Gitternetz im Atlas nutzen
5-II – Niedersachsen
  • Topografie Niedersachsens (Städte, Flüsse, Mittelgebirge)
  • Küste (Landgewinnung, Gezeiten, Tourismus)
  • Geest (glaziale Serie)
  • Moore (Entstehung, Gefährdung)
  • Harz (Tourismus, Wettermessung, Steigungsregen, Stauseen)
  • Zusammenschau: Landschaftsgenese und Landschaftsgliederung Niedersachsens
  • gliedern Räume nach Großlandschaften (Raumbezug: Niedersachsen, Deutschland und Europa)
  • gliedern Räume nach politischer Abgrenzung (Raumbezug: Deutschland und Europa)
  • beschreiben den Tourismus und seine Folgen
  • benennen in stummen Karten Gewässer, Gebirge, Großlandschaften, Staaten und Siedlungen (Raumbezug: Niedersachsen, Deutschland, Europa)
  • benennen Vor- und Nachteile des Tourismus aus verschiedenen Perspektiven
5-III – Deutschland
  • Topografie (Bundesländer, Landeshauptstädte, Mittelgebirge)
  • landwirtschaftliche Regionen in Deutschland (Gunstfaktoren am Beispiel der Börde)
  • konventionelle und biologische Viehwirtschaft im Vergleich
  • Alpen (Tourismus, Landwirtschaft, Vegetationszonierung)
  • Stadt-Umland-Beziehungen
  • Stadtgliederung (City, Wohngebiete)
  • Merkmale von Hauptstädten (Berlin, Hannover)
  • Industriestädte (Wolfsburg)
  • Verkehrsproblematik (Pendler, Personennahverkehr, Umweltschutz)
  • gliedern Räume nach Großlandschaften (Raumbezug: Niedersachsen, Deutschland und Europa)
  • gliedern Räume nach politischer Abgrenzung (Raumbezug: Deutschland und Europa)
  • beschreiben Funktionen ländlicher und städtischer Räume
  • stellen einfache Produktionsabläufe im primären und sekundären Sektor dar
  • benennen in stummen Karten Gewässer, Gebirge, Großlandschaften, Staaten und Siedlungen (Raumbezug: Niedersachsen, Deutschland, Europa)
  • nennen Unterschiede zwischen subjektiven und objektiven Darstellungen
  • nennen Vor- und Nachteile unterschiedlicher Produktionsformen im primären Sektor
  • nennen Vor- und Nachteile des Lebens in ländlichen und städtischen Räumen aus verschiedenen Perspektiven
Methoden
  • beschreiben einfache Lagebeziehungen (z. B. die Lage einer Stadt an einem Fluss)
  • geben einfache, geographisch relevante Sachverhalte mit eigenen Worten wieder
  • beschreiben Sachverhalte und Darstellungen unter Verwendung eingeführter Fachbegriffe in einfacher Weise
  • geben Aussagen und Gedanken anderer wieder
  • benennen Eindrücke, die durch unterschiedliche Darstellungsweisen hervorgerufen werden (z. B. durch unterschiedliche Maßstäbe)

Jahrgang 6 (2 Halbjahre)

6-I – topografische und klimatische Gliederung Europas
  • Topografie (Länder, Hauptstädte, Gebirge, Flüsse, Meere)
  • Großlandschaften Europas
  • Klimaregeln (Ozeanität und Kontinentalität, Land-, Seewind, Steigungsregen und Leeeffekt) [kann in 6-II oder 6-III verlagert werden]
  • Klimadiagramme [auch in 6-II möglich]
  • benennen Klima und Wetter als grundlegende Elemente der Raumprägung
  • gliedern Räume nach Großlandschaften (Raumbezug: Niedersachsen, Deutschland und Europa)
  • gliedern Räume nach politischer Abgrenzung (Raumbezug: Deutschland und Europa)
  • unterscheiden in Europa Raumeinheiten nach verschiedenen Kriterien (z. B. nach Bevölkerungsverteilung oder nach prägender Funktion)
  • benennen in stummen Karten Gewässer, Gebirge, Großlandschaften, Staaten und Siedlungen (Raumbezug: Niedersachsen, Deutschland, Europa)
  • benennen Landhöhen anhand von topographischen und physischen Karten
6-II – Skandinavien
  • Polartag und Polarnacht, Polarkreise konstruieren
  • Landschaftsformen (Fjord, Fjell, Schäre, U-Tal, Seenlandschaft, glaziale Serie)
  • Vegetationsverteilung (Tundra, Taiga)
  • Landnutzung (Nomadenwirtschaft der Sami, Forstwirtschaft, Anbaugrenzen)
  • Bedeutung des Golfstroms
  • beschreiben grundlegende Merkmale der Erde im Sonnensystem
6-III – Mittelmeer
  • Landwirtschaft (Bewässerung, Anbaugrenzen)
  • Tourismus (Chancen und Probleme)
  • beschreiben den Tourismus und seine Folgen
  • benennen Vor- und Nachteile des Tourismus aus verschiedenen Perspektiven
6-IV – Europäische Gemeinschaft
  • Mitgliedsländer
  • historische Entwicklung der EU
  • Auswirkungen der EU auf das Leben der Europäer (z. B. Euro, Grenzkontrollen)
  • europäische Industrieunternehmen
  • Steckbriefe von EU Mitgliedstaaten als Präsentation
  • nennen geographisch relevante Informationsquellen (z. B. Atlas, Fachbuch, Lexikon, Internet)
  • tragen zu einem begrenzten Sachthema stichwortgestützt Ergebnisse vor und setzen dabei in einfacher Weise Medien ein: Folien, Bilder, Plakate, originale Gegenstände
Methoden
  • entwickeln einfache geographische Fragestellungen
  • entnehmen entsprechend einer Fragestellung Informationen aus Luftbildern, Fotos, Texten, einfachen Tabellen und Diagrammen sowie Modellen
  • entnehmen entsprechend einer Fragestellung Informationen aus topographischen, physischen und thematischen Karten
  • zeichnen topographische Übersichtsskizzen, einfache Karten und mind maps
  • geben einfache, geographisch relevante Sachverhalte mit eigenen Worten wieder
  • beschreiben Sachverhalte und Darstellungen unter Verwendung eingeführter Fachbegriffe in einfacher Weise
  • geben Aussagen und Gedanken anderer wieder
  • bewerten ländliche und städtische Räume nach subjektiven Kriterien (z. B. Eignung für eine Schulfahrt)

Jahrgang 7 (1 Halbjahr)

7-I – endogene Faktoren
  • Vulkane (Entstehung, Aufbau, Bedeutung für Menschen)
  • Plattentektonik (Entstehung der Kontinente)
  • Tsunami (Entstehung, Bedeutung für Menschen)
  • erklären Naturlandschaften im Zusammenhang erdgeschichtlicher Vorgänge als Ergebnis endogener Prozesse (Plattentektonik, Vulkanismus, Erdbeben) und exogener Prozesse (Verwitterung, Erosion, Sedimentation)
  • erläutern die Notwendigkeit schadens- und risikomindernder Maßnahmen bei natürlichen Vorgängen (z. B. Vulkanismus, Erdbeben, Tsunami)
7-II – exogene Faktoren
  • Flussmorphologie (Erosion, Transport, Sedimentation, Gleit- und Prallhang, Talformen)
  • Glazialmorphologie (Aufbau Gletscher, Wiederholung glaziale Serie)
  • charakterisieren Landschaftselemente des norddeutschen Tieflandes als Ergebnisse eiszeitlicher Prozesse (glaziale Serie)
  • zeichnen Profile (z. B. Talformen)
7-III – die Ozeane
  • Topografie
  • Gliederung der Ozeane
  • Meeresströmungen als globales System
  • Fischwirtschaft (Industriefischerei, Überfischung, Lösungsansätze)
  • Rohstoffe des Meeres (Möglichkeiten und Probleme der Nutzung)
  • erklären in Grundzügen naturgeographische Kreisläufe und bewerten anthropogene Eingriffe in diese (z. B. Wasserkreisläufe, Nährstoffkreisläufe, Bodenversalzung)
  • charakterisieren Formen des Ressourcenmanagements (z. B. Wasser, Rohstoffe, Energie)
  • erklären und bewerten die verschiedenartige Nutzung der Weltmeere
  • lokalisieren geographische Objekte auf verschiedenen Kontinenten im Gradnetz und auf Karten
  • beschreiben Unterschiede zwischen Tatsachen und Bewertungen
  • legen ihre eigene Meinung sachlich begründet dar
  • benennen Kriterien zur Beurteilung und Bewertung geographischer Sachverhalte, Zusammenhänge und Entwicklungen
  • beurteilen die Nutzungsformen der Weltmeere
  • nennen geographisch relevante Werte und Normen (z. B. Naturschutz, Nachhaltigkeit)
Methoden
  • entwickeln sach- und problemorientierte geographische Fragestellungen, Hypothesen und Lösungsstrategien
  • geben Sachzusammenhänge mit eigenen Worten wieder
  • beschreiben Sachverhalte und Darstellungen unter Verwendung der Fachsprache, sachlogisch geordnet und hinreichend differenziert
  • beschreiben die Wirkung, die durch unterschiedliche Formen kartographischer Darstellungen entsteht (z. B. durch Farbwahl, Schummerung)

Jahrgang 8 (1 Halbjahr)

8-I – Klima- und Vegetationszonen der Tropen
  • tropische Zirkulation
  • Pendeln der ITC
  • Tages- und Jahreszeitenklima
  • Zuordnung von Klimadiagrammen der Tropen
  • Vegetationsformen der Tropen (Wüste, Dornstrauchsavanne, Trockensavanne, Feuchtsavanne, Regenwald)
  • erklären die Ausbildung unterschiedlich temperierter Zonen auf der Erde, die Entstehung von Tages- sowie Jahreszeitenklimaten und die Anordnung der Klimazonen
  • lokalisieren geographische Objekte auf verschiedenen Kontinenten im Gradnetz und auf Karten
  • lokalisieren Klima- und Vegetationszonen / stufen der Erde in Abhängigkeit von Breiten und Höhenlage
  • finden geographisch relevante Materialien mit Hilfe des Internets
  • zeichnen Diagramme auf der Grundlage von Zahlenmaterial (z. B. Klimadiagramme)
  • präsentieren Sachzusammenhänge und Problemstellungen fach- und adressatengerecht anhand strukturierender Vorgaben
  • nennen Vor- und Nachteile des Lebens in von Naturkatastrophen bedrohten Siedlungsräumen
  • bewerten natürliche Vorgänge in ihren Auswirkungen
  • nennen Vor- und Nachteile des Lebens in ländlichen und städtischen Räumen aus verschiedenen Perspektiven
8-II – Landnutzung der Tropen
  • Vergleich Roterde und Parabraunerde
  • Shifting cultivation
  • Nutzung des Regenwaldes (Holznutzung, Cash Crops)
  • Sahelzone (Desertifikation, Bodenversalzung)
  • nachhaltige Nutzungsformen
  • zeigen die Zusammenhänge zwischen den klimatischen Verhältnissen und der Anpassung von Pflanzen, Tieren und Menschen an ihre natürlichen Lebensbedingungen auf, d. h. vertikale und horizontale Klima- und Vegetationszonen (mögliche Raumbezüge: Afrika, Südamerika)
  • erklären in Grundzügen naturgeographische Kreisläufe und bewerten anthropogene Eingriffe in diese (z. B. Wasserkreisläufe, Nährstoffkreisläufe, Bodenversalzung)
  • charakterisieren verschiedene Wirtschaftsformen (z. B. Subsistenzwirtschaft, Plantagenwirtschaft)
  • erläutern Strukturveränderungen durch Tourismus
  • gliedern Informationen aus Karten, Texten, Bildern, Statistiken, Diagrammen nach sachlogischen Gesichtspunkten (z. B. Kausalkette, Wirkungsgefüge)
  • erheben Daten durch eigenes Beobachten, Kartieren, Messen, Zählen, Befragen und Probennahme sowie durch einfache Versuche und Experimente, um zu Erkenntnissen über geographische Sachverhalte zu gelangen
  • benennen Kriterien zur Beurteilung und Bewertung geographischer Sachverhalte, Zusammenhänge und Entwicklungen
  • beurteilen Nutzungsmöglichkeiten und Lebensbedingungen in verschiedenen Klimazonen
  • bewerten die Tragweite menschlicher Eingriffe in natürliche Systeme (z. B. Anpflanzung von Eukalyptusbäumen im Mittelmeerraum, Bewässerung, Flussbegradigung, Rodung)
  • nennen geographisch relevante Werte und Normen (z. B. Naturschutz, Nachhaltigkeit)
8-III – die orientalische Stadt
  • Kulturerdteile
  • Vergleich europäischer und orientalischer Städte
  • unterscheiden Kulturräume (z. B. Orient und Europa)
  • erklären und vergleichen städtische Räume in ihrer Veränderung (z. B. Suburbanisierung) und in ihrer kulturräumlichen Andersartigkeit
  • orientieren sich mit Hilfe von schematischen Darstellungen in unterschiedlichen Verkehrsnetzen
  • beschreiben komplexe Lagebeziehungen (z. B. die Lage einer Stadt in ihrem Umland)
  • vergleichen Vor- und Nachteile des Lebens in Städten verschiedener Kulturräume
  • bewerten Strukturveränderungen durch Tourismus
Methoden
  • benennen in stummen Karten weltweit Gewässer, Gebirge, Großlandschaften, Staaten und Siedlungen
  • geben Sachzusammenhänge mit eigenen Worten wieder
  • beschreiben Sachverhalte und Darstellungen unter Verwendung der Fachsprache, sachlogisch geordnet und hinreichend differenziert

Jahrgang 9 (2 Halbjahre)

9-I – USA
  • Topografie
  • Migration
  • die amerikanische Stadt im Vergleich zu europäischen Städten (Stadtentwicklungstheorien)
  • Entwicklung der Landwirtschaft (Agrobusiness, Family Farms, Schwarzerde)
  • Wassernutzung (Problem der Nachhaltigkeit)
  • Industrieregionen (Verschiebungen, Polarisationshypothese, langfristige Wachstumspfade, Fourastie, lange Wellen, Produktlebenszyklus)
  • Charakterisierung der USA durch Strukturdaten
  • Einführung GIS
  • analysieren und unterscheiden Wirtschaftsräume in der globalisierten Welt
  • erläutern Ursachen und raumstrukturelle Auswirkungen von Mobilität und Migration (z. B. räumliche Disparitäten, Bevölkerungsentwicklung, Megastädte)
  • erläutern regionale und globale wirtschaftsräumliche Verflechtungen in Landwirtschaft (z. B. Veredlungswirtschaft, Agrobusiness) und Industrie (z. B. Ruhrgebiet, Manufacturing Belt, Luft- und Raumfahrtstandorte, Automobilstandorte, Energieverbünde)
  • nehmen Stellung zum Bedeutungswandel räumlicher Muster (z. B. Netzwerke im Dienstleistungs- und Kommunikationsbereich, Internet-Raumstrukturen)
  • gewinnen Informationen durch Analyse virtueller Räume in Computersimulationen
  • gewinnen Informationen mit Hilfe geographischer Informationssysteme (GIS)
  • beurteilen Tragfähigkeitspotenziale in verschiedenen Räumen
  • bewerten Folgen räumlicher Mobilität
9-II – Tansania
  • Topografie, Vegetationszonen
  • Bevölkerungsentwicklung (Modell des demografischen Verlaufs)
  • Nahrungsmittelknappheit
  • Stadtentwicklung (Pull- und Push-Faktoren, Probleme)
  • Ursachen der Unterentwicklung (Überblick über potentielle Ursachen, Aids, Kolonialismus)
  • Entwicklungsstrategien
  • Charakterisierung Tansanias durch Strukturdaten (Merkmale von Entwicklungsländern)
  • erläutern Anforderungen an nachhaltige Raumnutzungen im lokalen und globalen Kontext (z. B. bei Dürregefährdung, Übersiedlung, Übernutzung)
  • analysieren und unterscheiden Wirtschaftsräume in der globalisierten Welt
  • erläutern Ursachen und raumstrukturelle Auswirkungen von Mobilität und Migration (z. B. räumliche Disparitäten, Bevölkerungsentwicklung, Megastädte)
  • beurteilen mögliche ökologisch und ökonomisch sinnvolle Maßnahmen zur Entwicklung von Räumen (z. B. Tourismusförderung, Entwicklungsprojekte)
  • entwickeln Kriterien zur Beurteilung und Bewertung geographischer Sachverhalte, Zusammenhänge und Entwicklungen
  • beurteilen Tragfähigkeitspotenziale in verschiedenen Räumen
  • nehmen Stellung zu Maßnahmen der Entwicklungshilfe
Methoden
  • lokalisieren geographische Objekte in Luftbildern und Satellitenaufnahmen
  • stellen geographische Objekte lagegerecht dar (z. B. in Form einer Faustskizze)
  • analysieren Texte, Tabellen und Diagramme
  • geben komplexe Sachzusammenhänge und ggf. fremdsprachliche Quellen mit eigenen Worten wieder
  • beschreiben Sachverhalte und Darstellungen unter Verwendung der Fachsprache, sachlogisch geordnet und in komplexen Zusammenhängen
  • erläutern Unterschiede zwischen intentionalen und informativen Quellen
  • legen ihre eigene Meinung differenziert begründet dar
  • geben Aussagen und Gedanken anderer unter Verwendung angemessener sprachlicher Mittel wieder

Jahrgang 10 (2 Halbjahre)

10-I – Zusammenschau Klimakunde
  • Klimaregeln (Föhneffekt, feucht- und trockenadiabatische Luftbewegung, ozeanisches und kontinentales Klima, Berechnung von Einstrahlwinkeln)
  • Corioliskraft
  • tropische Zirkulation: Hadley-Zelle, Monsun
  • Verlauf der ITC im Jahresgang
  • Klima der Mittelbreiten (Westwinddrift, Interpretation von Wetterkarten, Durchzug von Zyklonen)
  • globale Zuordnung von Klimadiagrammen, Thermoisoplethendiagramm
  • Klimawandel (Ursachen, Auswirkungen)
  • erklären Grundzüge der tropischen Zirkulation
  • erläutern Ursachen und Auswirkungen von Klimaveränderungen
10-II– Zusammenschau Bodenkunde
  • Entwicklung von Böden
  • Bodenhorizonte
  • Bodenbestandteile (Tonminerale, Bodenart)
  • Beispiele für Bodentypen (Podsol, Parabraunerde, Braunerde, Schwarzerde, Roterde)
  • Gefährdung von Böden
 
10-III – China
  • Topografie
  • Landschaftsgliederung
  • Disparitäten und ihre Ursachen (Ost-West-Gegensatz, Stadt-Land-Gegensatz, Arm-Reich-Gegensatz)
  • Bevölkerungsentwicklung, Bewertung 1-Kind-Politik
  • Produktivität der Landwirtschaft, Selbstversorgung Chinas
  • die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und ihre Perspektive (Umweltbelastungen)
  • Chinas Rolle in der Weltwirtschaft und in der Geopolitik
  • Sonderwirtschaftszonen
  • Auswerten von Strukturdaten
  • vergleichen Entfernungen und räumliche Beziehungen auf unterschiedlichen Maßstabsebenen
  • lokalisieren Regionen unterschiedlichen Entwicklungsstandes
  • beschreiben und bewerten Lagebeziehungen sowie Größenverhältnisse (z. B. die Lage und Größe einer Stadt im regionalen und globalen Kontext) als variable Phänomene
  • erörtern Möglichkeiten wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung
  • beurteilen Formen raumstrukturellen Wandels
  • vergleichen Werte und Normen in unterschiedlichen Kulturräumen (z. B. Verhältnis der Geschlechter und Generationen, Traditionen, Religionen) in ihren wirtschafts- und sozialräumlichen Ausprägungen und Auswirkungen
  • bewerten geographisch relevante Sachverhalte und Prozesse (z. B. Entwicklungshilfe / wirtschaftliche Zusammenarbeit, Welthandel, Ressourcennutzung) in differenzierender Weise
10-IV – Problemfelder in globaler Sicht
  • Energie (Möglichkeiten der Energiegewinnung; Bewertung der Energieformen; Problemfelder; Lösungsansätze)
  • Wasser (Bedeutung von Wasser, Verfügbarkeit von Wasser, Gründe für Wasserknappheit, grenzüberschreitende Gewässer, Lösungsansätze)
  • Präsentation zu globalen Problemfeldern
  • erläutern Anforderungen an nachhaltige Raumnutzungen im lokalen und globalen Kontext (z. B. bei Dürregefährdung, Übersiedlung, Übernutzung)
  • beschreiben Nutzungsmöglichkeiten natürlicher Ressourcen
  • präsentieren selbstständig erarbeitete komplexe Sachzusammenhänge und Problemstellungen fach- und adressatengerecht mit angemessener Medienunterstützung
  • entwickeln selbstständig sach- und problemorientierte geographische Fragestellungen, Hypothesen und Lösungsstrategien
  • nennen die logischen, fachlichen und argumentativen Stärken und Schwächen eigener und fremder Mitteilungen und reagieren situationsgerecht
  • erörtern Möglichkeiten nachhaltiger Nutzung (z. B. Landwirtschaft, Energie, Tourismus)
  • nehmen Stellung zu Prognosen (z. B. Klimawandel, demographische Entwicklungen)
Methoden
  • orientieren sich gegebenenfalls auch mit GPS
  • verknüpfen aus unterschiedlichen Materialien in eigenständiger Recherche gewonnene Informationen (z. B. Text, Karte, Luftbild, Foto, Diagramm zum Thema Standortgunst)
  • überprüfen Daten und Vorgehensweisen hinsichtlich ihrer Relevanz für die Beantwortung von Fragestellungen
  • analysieren Texte, Tabellen und Diagramme
  • beurteilen den Aussagewert statistischer Daten und anderer Materialien für den Prozess der Erkenntnisgewinnung (z. B. Darstellungskritik)
  • geben komplexe Sachzusammenhänge und ggf. fremdsprachliche Quellen mit eigenen Worten wieder
  • beschreiben Sachverhalte und Darstellungen unter Verwendung der Fachsprache, sachlogisch geordnet und in komplexen Zusammenhängen
  • erläutern Unterschiede zwischen intentionalen und informativen Quellen
  • legen ihre eigene Meinung differenziert begründet dar
  • geben Aussagen und Gedanken anderer unter Verwendung angemessener sprachlicher Mittel wieder
  • beurteilen Informationsquellen (z. B. Schulbuch, Zeitung, Atlas, Internet) hinsichtlich ihres generellen Erklärungswertes und ihrer Bedeutung für die Fragestellung

Stand: 08.10.2010

2010-10-14, jb |