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Hörverstehen, globales Verstehen, Worterschließung, Nutzung sprachlichen Vorwissens, sich Zurechtfinden auf einem Lageplan, mit dem Schülerbuch arbeiten, Zuordnung von Bildern und Hörtexten, Wortschatz memorisieren, Wortschatzerschließung durch Bilder, ein Vokabelnetz erstellen, unbekannte Wörter erschließen, selektive Informationsaufnahme, Fragen stellen, ein Bilddokument mittels Fragen analysieren, auswendig lernen, kreativ schreiben und auswendig lernen, Fehler vermeiden, Fehler suchen, sich leichter verständigen können.
DELF: Selektives Hörverstehen: Multiple Choice, Hörverstehen: Ausruf, Überraschung oder Frage, Dialoge erfinden zu Situationsvorgaben, Une lettre de France.
Anmerkung: Im Schuljahr 2008/09 führte die Klasse 6b einen Probelauf mit dem Lehrwerk Découvertes Cadet durch. Der Klett-Verlag hatte auf die Kritik am „überfrachteten“ Découvertes reagiert und eine verschlankte Version zu den Bänden 1 und 2 auf den Markt gebracht. Danach ist die Lerngruppe in der Lage, zum normalen Band 3 der blauen Découvertes Reihe hinüber zu wechseln. Cadet 1 hat im Unterschied zu Découvertes 1 nur 7 Lektionen mit deutlich reduziertem Übungsanteil und passt sich damit den 4 Unterrichtsstunden in Klasse 6 besser an. Wir haben die Erfahrungen in der Fachgruppe zusammen mit unserem Klett-Berater diskutiert und für das Schuljahr 2010/11 beschlossen, nicht nur den Jahrgang 6, sondern auch den Jahrgang 7 mit Cadet 1 bzw. 2 arbeiten zu lassen.
| Kommunikation | Grammatik |
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Leseverstehen: Überfliegendes Lesen, Strukturieren, Informationen sammeln, sortieren, analysieren, Argumentieren, Gelernte Gesetzmäßigkeiten anwenden in den Bereichen Vokabular und Grammatik, Vokabel- und Grammatikarbeit, Kreatives Schreiben: Das Ende einer Geschichte schreiben / die Cluster-Technik, Notizen zu einem Text machen und mündlich vortragen, eine Umfrage im Unterricht durchführen/ das Ergebnis der Klasse vorstellen, Wortschatz erarbeiten, Wörterbucharbeit: Mit Gegensatzpaaren lernen, Hörverstehen: Detailverstehen anhand von Schlüsselwörtern, Internet-Recherche: Material sammeln, auswerten und präsentieren.
DELF: Diskriminierendes Hörverstehen, Detailverstehen, Umschreiben eines Tagesablaufs, einen Weg finden/einen Fahrplan lesen können, Rollenspiel, einen offiziellen Brief schreiben, Bildunterstützte Hörverstehensübung, nach dem Weg fragen und den Weg beschreiben.
| Kommunikation | Grammatik |
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Kreatives Schreiben/Perspektivenwechsel, Texte um- und weiterschreiben, Kreatives Schreiben: Sprechblasen erfinden, einen Reisebericht schreiben, einen virtuellen Reisebericht und Werbeprospekt schreiben, ein résumé schreiben, Fehlervermeidung in eigenen Texten, einen Leserbrief schreiben, korrigieren und vortragen, Regeln zur Wortbildung für die selbständige Worterschließung nutzen, unbekannte Wörter selbst erschließen.
DELF: Rollenspiel: Sketche entwerfen und spielen, globales und detailliertes Hörverstehen, Terminkalender in eine Erzählung der Vergangenheit umwandeln, französischer Stundenplan, prendre position, Jugendsprache: Begeisterung und Verärgerung ausdrücken.
| Kommunikation | Grammatik |
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Textsorten erkennen und mit ihnen umgehen, einen offiziellen Brief schreiben, einen Bewerbungsbrief schreiben, Umgang mit dem zweisprachigen Wörterbuch, Fehlervermeidung in eigenen Texten, einen Brief an die Eltern schreiben, ihn korrigieren und vortragen, selbständiges Lernen: Leseverstehen, Textstrukturierung, Hörverstehen, Grammatikerarbeitung, Wortschatzarbeit, kreatives Schreiben, Recherchieren mit verschiedenen Medien.
DELF: Leseverstehen: Detailverstehen, detailliertes Hörverstehen, Rollenspiel nach Vorgaben, einen Lebenslauf schreiben: Praktikum, Rollenspiel: Dolmetschen, einen offiziellen Brief schreiben, einen Text resümieren, globales und detailliertes Hörverstehen.
Der momentane Jahrgang 10 befindet sich im letzten Schuljahr vor Eintritt in die Qualifikationsphase. Unterrichtlich gesehen ist dies eine Klassenstufe, in der besonders im Fach Französisch deutlich differenziert unterrichtet werden muss, denn zum einen gibt es in diesen Klassen Schüler/innen, die Französisch in ihren zukünftigen Profilen anwählen werden (manche sogar auf erhöhtem Niveau), zum anderen gibt es nicht wenige Schüler/innen, für die mit diesem Schuljahr die Französisch-Laufbahn abgeschlossen sein wird. Dieser Spagat zwischen Fördern und Fordern kann nur gelingen, wenn zunächst der noch fehlende Stoff aus Découvertes IV aufgearbeitet wird und in diesem Zusammenhang auch notwendige Grammatikarbeit betrieben wird.
Danach soll mit Nouveaux Horizons an ausgewählten Texten und den Stratégie-Seiten der Sprung in die Anforderungen der Sek II geschafft werden, um eine Vorbereitung auf die Themen des Zentralabiturs 2012 zu gewährleisten. Chansons, Gedichte, Filmausschnitte (vgl. Cinéfête) und literarische Auszüge sollen dabei nicht nur die „Abwähler/innen“ zum Durchhalten motivieren, sondern besonders die Französischlerner/innen der nächsten Oberstufe gründlich auf die sie erwartenden Anforderungen vorbereiten.
Aus diesem Grund hat die Fachgruppe in der Konferenz vom 26.08.2008 beschlossen, die Anzahl der Klassenarbeiten auf 4 herabzusetzen, allerdings unter der Bedingung, dass davon mindestens eine zweistündig zum Thema „Textproduktion“ zu schreiben ist. Außerdem soll eine einstündige Grammatikarbeit geschrieben werden. Die beiden restlichen Arbeiten bleiben in ihrem Umfang den betroffenen Kolleg/innen überlassen.
Eine Einrichtung des französischen Kultusministeriums und unterstützt vom Institut Français in Bremen, das deutschen Schülern Frankreich näher bringen soll. Wir setzen dieses Angebot seit vier Jahren gerne bei unseren Neulernern (Jahrgangsstufe 6) ein und vermitteln den Schülern auf leicht verständliche und spielerische, aber dennoch zielsprachliche Art einen positiven Eindruck von Frankreich und den Franzosen. Je früher der Besuch des France Mobils bei unseren Schülern stattfinden kann, desto größer ist der Motivationsschub danach.
Im Januar 2011 findet die 11. Auflage dieses Angebots für deutsche Schüler/innen statt, sich französische Jugendfilme im Original anzusehen, Verständnisprobleme aber mithilfe der deutschen Untertitel beheben zu können. Die VHS Emden hat sich als Vermittlerin profiliert und übernimmt die Verteilung der von uns Kolleginnen und Kollegen vorher gesichteten Materialien an die Kinos der Region. Bei einem Preis von 2,50 € pro Zuschauer/in nicht nur ein äußerst lehrreiches Vergnügen, denn diese Filme bekommt man recht selten in deutschen und schon gar nicht in ostfriesischen Kinos präsentiert. Dazu kommt zu jedem Film ein aufwendig produziertes dossier pédagogique, das die Vorbereitung des Films im Unterricht und seine Nachbereitung im anschließenden Unterricht mit wirklich brauchbaren Ideen bereichert. Mithilfe unserer französischen Kollegen, die uns als Gastgeschenk für den Austausch häufig DVDs mitbringen, lassen sich diese Filme dann manchmal auch in Ausschnitten im Unterricht selbst wiederholen und vertiefen. Am Beispiel des preisgekrönten Films „Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran“ etwa lassen sich Themengebiete wie „La crise de l’adolescence“, „La philosophie de monsieur Ibrahim“ oder „Le monde dans un quartier multiculturel“ bearbeiten. Dieser Film war im Programm 2007 und wurde von uns für den Jahrgang 11 ausgewählt. Ebenfalls in diesem Jahr haben wir auch erstmalig den 9. Jahrgang integriert, ein Versuch, der sich bewährt hat, denn gerade die jüngeren Schüler/innen sind noch viel leichter zu motivieren, zu faszinieren und neugierig zu machen als die älteren.
16 Jahre lang unterhielten wir einen sehr aktiven und gut besuchten Austausch mit zwei Collèges in Nordwestfrankreich. Zunächst begann der Austausch mit dem Collège Angellier in Boulogne s/mer und wurde vor sechs Jahren ausgeweitet auf das Collège Roger Salengro in St. Martin/Boulogne. In jedem Jahr nahmen zwischen 20 und 30 Teilnehmer/innen am Austausch teil. Die französischen Schüler/innen kamen traditionell in der Vorweihnachtszeit nach Leer und verlebten zwischen Weihnachtsmärkten, Adventskränzen und Plätzchenbacken eine sehr typische Zeit bei uns, die allerdings noch durch Exkursionen in die ländliche und/oder großstädtische Umgebung ihren Kontrast fand. Der Rückaustausch fand in der Regel im darauffolgenden Frühjahr statt, so dass wir von der geographischen Lage der Doppelstadt am Ärmelkanal profitieren konnten. Ausflüge in die nähere Umgebung von Boulogne, aber auch nach Lille, Amiens oder Rouen standen auf dem Programm. Der Gebrauch des Vergangenheitstempus in diesem Text hat den aufmerksamen Leser vermutlich schon auf die richtige Spur geführt: Der Austausch mit Boulogne s/mer und St. Martin-Boulogne existiert seit dem Schuljahr 2009/10 leider nicht mehr, da auf französischer Seite keine Lehrer mehr für diese Unternehmungen zu gewinnen waren. Wir haben aber mit einem neuen Kontakt einen Ausgleich schaffen können und bereits im Mai 2010 eine Gruppe aus Altkirch im Elsass am TGG willkommen heißen dürfen. Die Schüler/innen des Collège Lucien Herr haben ihren Ausflug nach Ostfriesland sehr genossen und unsere Gruppe für die Zeit vom 27. September bis 3. Oktober 2010 nach Altkirch eingeladen. Dort erwarten uns Ausflüge nach Strasbourg und Bâle (Basel), aber auch ins französische Jura. Das südliche Elsass bietet gerade auch landschaftlich einen schönen Kontrast zu Ostfriesland, aber es ist auch historisch eine äußerst interessante Region. Zielgruppen sind jeweils die Französischschüler/innen der 8., 9. und 10. Klassen, der Besuch der Franzosen findet im Frühjahr / Frühsommer in Leer statt, der Gegenbesuch im Frühherbst (wenn das Wetter noch gut ist und der Wein reift).
Ziel aller dieser Begegnungen ist es zum einen, die fremdsprachlichen Fähigkeiten und das Interesse an der Sprache zu erhöhen, zum anderen aber auch, die jeweils „fremde“ Mentalität verstehen zu lernen und zumindest einen kleinen Eindruck vom Leben im jeweiligen Partnerland zu erhalten. Daher sind wir immer besonders froh, wenn sich Familien „finden“ und die Partner den Austausch mehrfach durchführen bzw. an die jüngeren Geschwister weitervererben.
Seit etwa 10 Jahren unterhalten wir ebenfalls einen Austausch mit einem Gymnasium in Paris, dem Lycée Auguste Blanqui in St. Ouen im Norden der französischen Hauptstadt. Die Organisation des Austausches verläuft ähnlich wie die oben genannte mit Boulogne bzw. Altkirch, die Adressaten sind aber älter. Während die Ansprechpartnerinnen im obigen Austausch die Jahrgänge 7 bis 10 sind (entsprechend dem Alter der französischen Collège-Schüler/innen), fahren in der Regel Schüler/innen aus den Jahrgängen 10 bis 12 nach Paris. In der Sprachbeherrschung sind sie jetzt zumeist wendiger und im Alter reifer und damit besser für einen Austausch mit Paris vorbereitet. Nicht selten nehmen gerade ehemalige „Boulogne-Fahrer/innen“ auch an diesem Austausch teil und erweitern so ihre Kenntnisse zu Frankreich.
Unser Traum ist es, aus diesen bestehenden Austauschen auch einen „stage professionnel“ werden zu lassen, wie wir es mit England schon seit etlichen Jahren haben. Bislang hatten wir aber erst eine Schülerin, die etwas in dieser Richtung in Paris gemacht hat. Während sie einen viermonatigen Aufenthalt an der Schule ihrer Austauschpartnerin absolvierte, machte sie ihr zweiwöchiges Berufspraktikum an einem französischen Kindergarten.
Angela Charrier-Block, 18.07.2010
20010-10-17, ha | dw | bo