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Zitate aus einer Umfrage zum Schulausfall

Meine Eindrücke sind, dass manches einfacher ist und manches schwieriger.
Ich vermisse meine Freunde und soziale Kontakte.
Man fühlt sich sehr eingeschränkt Zuhause, daher bin ich froh, dass es bei uns nicht zu einer Ausgangssperre gekommen ist.
Es ist gar nicht so schlecht, eine Woche Zeit zu haben, unabhängig vom Lernplan wiederholen zu können, was man nicht verstanden hat bzw. noch üben muss.
Eigentlich entspannt, nur schade, wenn man keine Geschwister im Haus hat, mit denen man was machen kann.
Die Corona-Krise hat mir eine ganz neue Dimension der Langeweile geöffnet.
Die Zeit ist, da ja Kontakte vermieden werden sollen, manchmal etwas langweilig, allerdings ist das selbstständige Lernen zumindest eine gute/sinnvolle Erfahrung.
Die viele Zeit hat es mir ermöglicht, viel Aufgeschobenes zu erledigen.
Ich finde es nicht gut, weil ich nichts zu tun habe.
Ich habe von Anfang an gesagt, dass der Virus ernst genommen werden sollte. (Für die Warnungen haben mich die meisten ausgelacht.)
Heute sehen wir in den Nachrichten, wie sich der Erreger entwickelt hat und es gibt immer noch Leute, die über Covid-19 lachen und sich am Alltagsleben weiterhin beteiligen, als wäre nichts passiert! Aber ich denke, dass wir auch diesen Virus überstehen werden und vielleicht auch in ferner Zukunft auch mal das Desinfizieren vor dem Brot brechen lassen können.
Meine Eindrücke waren sehr verschieden. Hauptsächlich waren es Langeweile und die tägliche Leitfrage, was man denn nun noch machen könne, da unser Internetzugang seit mittlerweile zwei Wochen nicht mehr funktioniert.
Meine Eindrücke zu dieser Zeit sind, dass ich die freie Zeit genieße, jedoch so viel Unsicherheit herrscht, dass ich irgendwo auch Angst habe vor der noch kommenden Zeit.
Mein Eindruck ist, dass es viele Aufgaben gibt.
Mich hat nicht so viel beschäftigt, da ich viel für die Schule gelernt habe und draußen viel im Garten gespielt habe und meinen Eltern geholfen habe.
Am meisten beschäftigt mich die Frage, wie es weiter geht mit den ganzen Klausuren, die noch geschrieben werden müssen, und wie sich die fehlende Zeit auf den nun fehlenden Unterricht auswirkt.
Ruhe, Langeweile, aus denen neue Ideen bzw. Aufgaben entstehen, und immer die gleichen Personen, auf die man im Haus trifft.
Ich habe vor allem gelernt, was ,sich solidarisch zeigen‘ bedeutet und, auch wenn man selbst nicht stark betroffen ist, zu Hause zu bleiben, um den Risikogruppen entgegenzukommen.
es ist sehr langweilig
Es ist besorgniserregend, da man viel Zeit verliert und das Schuljahr sich dem Ende neigt. Es wird stressig, Stoff aufzuholen und alle Arbeiten/Klausuren nachzuholen.
Es ist surreal; alles fühlt sich wie ein großer, langweiliger Sonntag an, an dem man – wie an manch echten Sonntagen auch – noch eben die ein oder andere Schulaufgabe erledigt. Für die Fahrschule konnte ich mir nun auch Zeit nehmen – logischerweise nicht in einem Unterricht. sondern mittels des Handbuches für die Theorie. Die meiste Zeit habe ich aber bisher genutzt, um für mich selbst als Mensch weiterzukommen – Sport machen, Kochen lernen, private Projekte und Ziele erreichen, mit Freunden per Internet Zeit verbringen und Schlaf nachholen.
Das Virus hat mein Alltags- und Schulleben praktisch komplett umgeworfen. Es ist schwierig zu sich selbst zu sagen: ,Ich muss jetzt Deutsch-Hausaufgaben machen‘, wenn noch kein Ende der ,Ferien‘ in Sicht ist. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Medien uns jeden Tag neu in Panik versetzen, was ich nicht besonders hilfreich finde, während einer Pandemie …
Man weiß nicht genau, wie man die ganzen Aufgaben bearbeiten soll.
Ohne Schule eine Woche zu gestalten, kommt langen und vor allem langweiligen (!) Ferien gleich, vor allem, weil außer Netflix gucken und Konsole spielen nicht viel zu tun ist. Unsere Lehrer haben uns erst nach einigen Tagen Aufgaben zugeschickt, worüber ich mich sehr gefreut habe. (Was eigentlich ja eher untypisch ist …)
Es ist schön zu sehen, wie die Menschen, obwohl sie ja eigentlich voneinander weggehen sollten, in diesen schweren Zeiten wieder zusammenfinden, zusammenkämpfen und zusammenhalten. Ein Virus, der die Menschen wieder ein Stückchen mehr menschlich werden lässt.
Das ,alleinige‘ Bearbeiten der Aufgaben ist sehr viel entspannter als Unterricht.
Mich beschäftigt es am meisten, wann das alles vorbei ist …
Hilflos, beängstigend, alleine … wie geht‘s weiter?
Ich habe die letzte Woche auf das verwendet, für das mir die Schule sonst eher wenig Zeit lässt: nämlich auf das Lesen einiger Erzählungen von Kafka, sowie der Erzählungen ,Tonio Kröger‘ und ,Die Betrogene‘ von Thomas Mann, die mich beeindruckt und gedanklich sehr beschäftigt haben, auf das Schauen einiger Filme (u. a. von Jean-Pierre Melville und Sergio Corbucci), auf den Entwurf einer Kurzgeschichte und natürlich auch auf das Lesen von Zeitungen und das Sich-Informieren im Internet über die aktuelle Lage, sowie schließlich auf das Erfüllen freiwilliger Schulaufgaben. Ich erkenne den Ernst der Lage, bin aber gelassen und folge den Empfehlungen und Erlassen der Bundesregierung.
Es gibt viele dumme Leute, die sich einfach gar nicht darum kümmern, das Virus nicht ernst nehmen. #stayathome
Jetzt erkennt man, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten, indem man den älteren Menschen hilft und Abstand hält.
Ich habe gelernt, mit Freunden telefoniert.
Trotz der Corona-Krise ist es wichtig, seinen alltäglichen Pflichten, so gut es geht, nachzukommen und seine Mitmenschen so gut wie möglich zu unterstützen, indem man zum Beispiel Einkäufe für Leute erledigt, die entweder körperlich bzw. physisch nicht dazu in der Lage sind oder zu den Risikogruppen zählen, oder auch einfach den Abstand hält. Deshalb erhalten wir folgendes Fazit: ,Miteinander ist viel besser als allein.‘ Das wird einem in dieser Zeit erst so richtig klar.
Man kann nicht so viel unternehmen, aber man hat mehr Zeit mit der Familie.
Mich hatte am meisten beschäftigt, dass wir sehr viele Arbeiten vor den Corona-Ferien geschrieben haben und wir die nicht wiederbekommen haben. 😩🤗
Ich denke, in der Schule ist das Lernen ein wenig einfacher und lustiger.
Es war komisch, dass draußen so wenig los war und dass man sich nicht so richtig mit Freunden treffen konnte.
Ich habe erkannt, wie wichtig uns eigentlich die Anderen sind.
Man denkt viel daran, was in Zukunft passieren könnte, und hat lange aufgeschobene Projekte/Erledigungen endlich mal in Angriff genommen.
Ich habe mich viel gefragt, wie es den anderen Menschen da draußen geht.
Ich finde es sehr schwer, mich mit keinem zu treffen und die ganze Zeit zuhause bleiben musste. Ich würde lieber auf die Osterferien verzichten und deshalb zur Schule gehen.
Man hat mehr Schlaf und fühlt sich ausgeruhter, allerdings macht man sich auf Grund der generellen Situation schon Sorgen. Außerdem kann man seine Freunde nicht sehen, weswegen man auch ziemlich viel Langeweile hat.
Es ist traurig, dass viele den Corona-Virus nicht ernst nehmen. Es gibt noch zu viele Menschen, die sich in Gruppen versammeln. Außerdem sind Hamsterkäufe schlimm (darunter auch das beliebte Klopapier). Viele Menschen leiden darunter und können sich teurere Produkte nicht leisten. Darunter müssen auch viele an Lohn/Gehalt verzichten und das macht der ganzen Familie Angst. Und zum Bereich Schule: Es fällt mir schwer, selbstständig die Aufgaben zu bearbeiten, vor allem der Englisch-Unterricht, da uns der Unterrichtsstoff von mehreren Wochen, vielleicht sogar Monaten als Pflicht vorgesetzt wird.
Man sollte für alles im Alltag dankbar sein, denn es kann sich innerhalb kürzester Zeit alles ändern. ✨
Es war eine leichte, teilweise langweilige Woche, da man sehr wenig zu tun hatte, außer sich mit Freunden online zu treffen.
Ich habe gemerkt, dass ohne die regelmäßige tägliche Abfolge von Lernstoff einer Kategorie (Schultag) mein Zeitgefühl sehr ungenau ist.
Es ist sehr schwer, sich selber zu motivieren, etwas für die Schule zu tun.
Meine Woche kam mir ziemlich lang vor und mir fehlt meine Schulroutine.
Ich bekomme von den Lehrern viel zugeschickt und es ist schwierig für mich, das mit System abzuarbeiten.
An sich fühlt es sich an wie Ferien, in denen man dann tatsächlich mal lernt. Aber man merkt, dass der soziale Kontakt fehlt.
Ziemlich belastend ist in erster Linie der mangelnde soziale Kontakt zu Mitmenschen und ebenso der durcheinandergekommene Rhythmus im Alltag.
Die Coronazeit ist für mich besonders prägend, da sie in meinem Fall unter Quarantäne stattfindet. Besonders schwierig finde ich die Konfrontation mit dem Tod eines Angehörigen, der am Virus leider verstorben ist. Für uns Verbleibenden ist diese Zeit daher entsprechend intensiv, dafür führt sie uns als Familie näher zusammen, wofür wir dankbar sind.
Ich möchte zurück in die Schule.
Personen handeln egoistisch und rücksichtslos.
Ich unterstütze meine Eltern (Kühe holen, Stall ausmisten, putzen, kochen …) und helfe meinem Opa fit zu bleiben, da er einen Schlaganfall hatte. Ich frage mich, wann wir wieder unbesorgt zur Schule gehen können.
Ich spiele die meiste Zeit Fußball.
Es hat sich viel verändert, doch das Gravierendste ist die eingeschränkte, soziale Interaktion, an die sich viele nicht halten und wahrscheinlich auch weiterhin nicht halten werden. Es ist erschreckend, wie wenig diese ganze Situation einigen Menschen zu denken gibt.
Durch die Situation kann ich leider meine Freunde nicht sehen und deswegen geht es mir auch dementsprechend. Ich sitze nur in meinem Zimmer und bearbeite Aufgaben.
Nicht so gut. Man sieht seine Freunde nicht mehr täglich.
Es ist sehr langweilig, wenn man nichts machen kann. Aber trotzdem findet man irgendwie einen Weg, sich zu beschäftigen.
Meine Erlebnisse, Erkenntnisse und Eindrücke wurden durch die Maßnahmen der letzten Wochen auf ein Minimum reduziert, da das öffentliche Leben ja fast vollständig zum Erliegen gekommen ist, weshalb das vorherrschende Gefühl in der bisherigen schulfreien Zeit auch Langeweile ist.
Mangel an Klopapier, und preiswerteren Lebensmitteln zu Hause. In fast keinem Laden ist dies mehr zu finden. Größere Haushalte mit mehr Personen, die nicht soo viel verdienen, haben ein echtes Problem.
Es war sehr langweilig und schade, da ich in der Schule meine Freunde immer sehe, und jetzt sehe ich sie nicht, weil wir uns nicht treffen können.
… alles irgendwie unreal …
Ich finde, dass dank Corona die Welt viel sauberer geworden ist, aber leider kann ich meine Freunde jetzt nicht mehr sehen.
Mein Eindruck ist, dass sich die Gesellschaft etwas spaltet. Auf der einen Seite sind die, die Hamsterkäufe tätigen, die hysterisch sind und überhaupt nicht ihren gesunden Menschenverstand benutzen. Auf der anderen Seite sind Menschen, die Coronapartys feiern, sich munter weiterhin mit Freunden treffen und sich überhaupt nicht um ihre Mitmenschen kümmern. Es würde mich freuen, wenn man einfach einmal nachdenkt, bevor man überstürzt und total unangebracht handelt.
Viele Menschen denken scheinbar, Toilettenpapier sei das Wichtigste, um die ,Quarantäne‘ zu überstehen. Das verstehe ich nicht.
Man sitzt viel zu Hause fest und kann wenig machen.
Es ist toll, zuhause bleiben zu können, aber die Lehrer können einem nichts erklären. Aber es kommt noch dazu, dass man, wenn wir noch mitten in einem Thema sind, nicht weiß, was man schon machen darf und was nicht …
Ich finde es irgendwie erdrückend, so eingeschränkt und achtsam sein zu müssen im Alltag. Dadurch, dass die sozialen Kontakte so stark eingeschränkt sind, gibt es nicht mehr viel zu tun.
Ich kann mich nicht mehr spontan verabreden. Außerdem hatte ich Geburtstag. Gut finde ich, dass man wieder mehr an andere denkt und hilfsbereit ist.
Hallo, ich selber habe keine Angst um mich, aber dass evtl. meinen Großeltern etwas passieren könnte wegen Corona. 😢
Meine Eindrücke sind, dass einem zuhause schnell die Decke auf den Kopf fallen kann und dass ich soziale Kontakte mit Mitschülern vermisse.
Unser Leben, wie wir es kennen, wurde extrem eingeschränkt und die Leute, die die Situation am Anfang als übertrieben abgestempelt haben, beginnen zu verstehen, bzw. haben verstanden, dass es ernst ist!
Es ist viel entspannter und Schule könnte auch in Nicht-Corona-Zeiten modern und digital sein.
Das, was man normalerweise im Unterricht mündlich macht, müssen wir jetzt alles schriftlich machen. Ist zwar anstrengend, aber man lernt meiner Meinung nach mehr.
Ich finde es gut, dass man ausschlafen konnte und somit nicht so müde während des Lernens ist. Ich finde es gut, dass man sich die Pausen selber einteilen kann.
Mir fehlt komischer Weise meine Klasse und das Miteinander, auch in langweiligen Fächern.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sage: ich freue mich, wenn ich wieder zur Schule gehen darf! Mitschüler treffen, ohne Angst unter Menschen zu gehen, Oma und Opa in den Arm nehmen!
Chillig, Ausgangssperre und Schulstoff wiederholen.
Eindrücke: Viele Menschen nehmen die Maßnahmen der Regierung nicht ernst – bei vielen besteht trotzdem Angst vor dem Corona-Virus. Erkenntnisse: Die Regierung leistet gute Arbeit und gibt ihr Bestes – man sollte sie bei dieser Arbeit unterstützen. Erlebnisse: Konfrontation mit einigen Personen, die die Maßnahmen der Regierung nicht als gerechtfertigt ansehen.
Es war sehr ungewohnt und irgendwie befremdlich.
Corona ist schlimmer als vorher vermutet, es ist gut, dass alles erstmal runtergefahren wurde.
Nicht zu Schule zu gehen, weil man es nicht darf, ist etwas anderes, als wenn man es muss. Der Alltag besteht aus so viel Langeweile, weil man nichts machen kann …
Durch den Virus erlangen wir Blickwinkel, die vorher unmöglich schienen.
Mir kommt das alles so irreal vor, man merkt, wie stark der Virus in unseren Alltag eingreift. Vor allem gibt es kein anderes Thema mehr in den Medien, es wirkt alles so negativ und düster (sogar bei dem guten Wetter …)
Die Schule, vor allem der soziale Kontakt neben der Familie, fehlt sehr stark. Man fühlt sich sehr eingeschränkt.
Es ist seltsam, nicht zur Schule zu gehen und seine Freunde nicht zu sehen, dadurch wird einem bewusst, dass die Lage ernst ist, überall wird darüber geredet. Ich bin beeindruckt, wie sehr das alle Menschen vereint.

Oben stehende Zitate sind das Ergebnis einer an die Schü­le­rin­nen und Schü­ler des TGG ge­rich­te­ten Um­frage, die vom 23. März 12:00 Uhr bis 24. März 12:00 Uhr auf der schul­inter­nen Lern­platt­form statt­fand:

Könnt ihr kurz, viel­leicht sogar in einem Satz, zu­sam­men­fa­ssen, wel­che Er­leb­nisse, Ein­drücke oder Er­kennt­nis­se ihr in der letz­ten Wo­che ge­won­nen habt oder was euch am meis­ten be­schäf­tigt hat?

Redaktion: Frank Wieligmann / Grafik: Jan Kanzler

2020-04-02 (letzte Änderung),